Rasseinfo

Herkunft
Im Jahre 1963 kreuzte die Amerikanerin Jean Mill die Asiatische Leopardkatze (ALC, felis bengalensis) mit einer Hauskatze. Das Ziel war, eine zahme, menschenbezogene, aber wild aussehende Hauskatze zu züchten.

 

Die ersten Nachkommen (F1) waren genau so wild, und die Kater steril. In der zweiten Generation (F2) waren nicht mehr alle Kater steril. So konnte sie weitere Verpaarungen machen, bis die Nachkommen einen verschmusten und liebevollen Charakter bekamen. Später hat sie andere Rassen mit eingekreuzt. Dazu gehören unter anderem die Egypten Mau, Abessinier und American Shorthair. So entstanden weitere Farben und Blutlinien.

 

Charakter der Bengalkatze
Die Bengalkatze verzaubert die Menschen durch ihr freundliches und verschmustes Wesen. Sie ist sehr menschenbezogen und „plaudert“ gerne mit ihnen. Die Bengalkatze spielt sehr gerne, sie ist neugierig und intelligent. Sie sollte mit einer zweiten Katze zusammen sein, so dass sie ihren Spieltrieb ausleben kann.

Eine Besonderheit der Bengalen ist auch, dass sie Wasser lieben.


Sie verschleppen sehr gerne Sachen. Es kommt vor, dass ich tagelang den zweiten Socken von unserem Sohn suche…!

Wir legen sehr grossen Wert darauf, das unsere Bengalkinder sich von den ersten Lebenstagen und Wochen an Kinder und andere Katzen gewöhnen.

Aussehen der Bengalkatze
Die Bengalkatze hat ein extrem seidiges und eng anliegendes kurzes Fell. Das Fell glänzt durch ihren Goldenglitter, den sie hat. Das unterscheidet eine Bengal auch von anderen Rassen. Die Ohren sollten vorzugsweise klein und an der Spitze abgerundet sein. Die Nasen der Bengalen sind gross und breit. Das Nasenprofil sollte gerade sein.

Der Schwanz sollte dicht behaart sein, und die Schwanzspitze muss schwarz sein. Auch die Pfotenunterseite muss schwarz sein. Sie hat auffallend grosse und ausdrucksstarke Augen, die uns extrem faszinieren.

Der Körper ist lang und gestreckt. Sie ist sehr muskulös, dadurch hat sie auch ein sehr elegantes Erscheinungsbild. Die Beine sind kräftig, wobei die hinteren Beine etwas höher stehen. Dadurch haben sie eine enorme Sprungkraft. Sie sollte daher auch viele Klettermöglichkeiten zur Verfügung haben.